Hebamme einer Welt
1
Tauche mir hinab,
sagte Gott,
in jenes Meer
tauche, wo
kein Erde ist
und auch kein Gott,
tauche, und
bringe mir ein
bisschen Erde,
ein bisschen Gott
2
Und so tauchte
der Vogel, wo
nichts war
und seine Schwingen
wirbelten Nichts auf
und es kräuselte
3
Er wurde müde
nach Tagen
Nichts sehen,
keinen Widerstand
fühlen, außer
seiner selbst -
und dort auch
fand er dann
Erde und fand er
dann Gott
4
Er kehrte zurück
und fand dort
nur den eignen Thron,
der ihn rief
About this entry
You’re currently reading “Hebamme einer Welt,” an entry on vordichtung
- Published:
- 27/Februar/2008 / 6:11
- Category:
- Hunger, Trotz und Tat, Projekte
- Tags: